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SKEPT – neues, zusätzliches Therapieangebot in unserer Kinderarztpraxis

In unseren medizinischen Kinderarztpraxen werden auch viele Babys und Kleinkinder behandelt. Daher sind wir sehr froh, dass zwei Psychotherapeutinnen – Susanne Dreisch und Henrike Michel – sich entschlossen haben, eine SKEPT-Ausbildung zu absolvieren. Das Therapieangebot richtet sich an Babys und Kleinkinder von 0 – 3 Jahren und ihre Eltern. Säuglings-Kleinkind-Eltern-Psychotherapie ist ein psychoanalytisches Angebot, um frühe Belastungen und Störungen rechtzeitig zu behandeln.

 

SKEPT ist eine institutsübergreifende Aus- und Fortbildung. Dem Münchener Ausbildungsverbund SKEPT gehören neben der Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie auch das Alfred Adler Institut, die Münchener Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse (MAP) und die Psychoanalytische Arbeitsgemeinschaft München (PAM) an.

 

Wird ein Baby geboren, ist für ein Paar fast nichts ist mehr, wie zuvor. Sog. Regulationsstörungen, wie Schrei-, Schlaf- und Fütterstörungen machen ihnen vielleicht Sorgen. Aber auch andere Symptome der frühesten Kindheit, wie z.B. frühkindliche Depression, Angstreaktionen, Störungen der Kommunikation können auftreten. Vorübergehende Irritationen sind ebenso möglich, wie schwerwiegende Störungen, die die Entwicklung des Kindes nachhaltig beeinträchtigen. Die Psyche des Babys entwickelt sich in dieser wichtigen frühen Phase und ist besonders empfindlich. Die Beratung und Therapie von Eltern mit ihren Säuglingen und Kleinkindern trägt dazu bei, die vorhandenen kindlichen und elterlichen Kompetenzen zu nutzen und eine tragfähige Eltern-Kind-Beziehung aufzubauen. Das Baby oder Kleinkind ist bei der Behandlung immer dabei und durch seine Reaktionen wie durch sein Spiel weist das Baby oder das Kleinkind den Weg.

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