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Borreliose – Schutz vor Zecken wichtig

Wer jetzt Waldspaziergänge macht oder auf Wiesen in Kontakt mit bodennahen Pflanzen kommt, sollte ganz besonders auf Zecken achten, denn sie können mehrere Krankheiten übertragen. Die häufigste ist Borreliose. Auch wenn die meisten Borrelioseinfektionen in den Sommer fallen: auf Sommertemperaturen sind Zecken nicht angewiesen. Lediglich Temperaturen über 7°C  benötigen die Holzböcke um aktiv zu werden. Wenn Sie sich länger auf eine Wiese setzen wollen, können Sie versuchen, die Stelle mit einem hellen Frottiertuch zu testen. Oft bleiben Zecken an der rauhen Oberfläche hängen. Kleidung mit langen Ärmeln und langen Hosenbeinen helfen. Bei längerem Aufenthalt im Freien ist es sinnvoll die Hosenbeine in die Socken zu stecken. Auf jeden Fall sollten sie den Körper hinterher absuchen, um den Zecken auf die Spur zu kommen. Haaransatz, Leistengegend und Kniekehlen nicht vergessen. Zecken stechen nicht immer sofort. In der Kleidung können sie 3 Tage überleben. Auch Haustiere sollten Sie absuchen, denn sie können die Tiere mitbringen.

Was tun, wenn Sie eine Zecke finden, die sich bereits festgesaugt hat?

Die Zeckenzange eignet sich bestens, um die Tiere zu entfernen. Entgegen der häufigen Annahme sollen die Tiere nicht herausgedreht werden. Also, kurz hinter dem Kopf mit der Zange fassen und vorsichtig herausziehen. Dabei soll der Zeckenkörper nicht gedrückt werden, damit die Zecke den Mageninhalt nicht samt Erregern in die Wunde abgibt. Hausmittel wie Creme, Öl, Klebstoff u.ä.m. erhöhen die Gefahr, dass die Zecke im Todeskampf genau das macht, was vermieden werden soll. Entfernen sein die Zecke sofort nach Entdeckung. Danach sollte die Wunde sorgfältig desinfiziert werden.

Es kann auch noch nach Wochen zum Auftreten von Symptomen kommen, z.B. einer sog. „Wanderröte“, eine ringförmige Röte mit heller Mitte. Das Beobachten der Wunde ist also wichtig.  Allgemeine Krankheitssymptome wie Kopf- Muskelschmerzen oder Fieber können ebenfalls auf eine Borrelioseinfektion hindeuten. Dann sollten Sie Ihr Kind einem Kinder- und Jugendarzt vorstellen, selbst wenn Sie nach einem Zeckenkontakt keine Stichstelle gefunden haben. vorstellen. Denn das Krankheitsbild sollte unbedingt ärztlich abgeklärt werden!

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